Moin, Moin

Tagekilometer:      134,5 km

Zeit:                 6:52:23 h

Geschwindigkeit:      19,56 km/h



 Gesammtkilometer:                               1281 km

Schnellste Etappe:   10. Etappe          20,09 km/h

Gesamtzeit:                                        68:41 h

Längste Etappe:    8. Etappe        135,9 km



Der Norden ist wie eine flache Scheibe.

Das erste, das wir heute erledigten war vernünftiges Werkzeug einkaufen, damit das Speichenwechseln leichter und schneller geht, aber wahrscheinlich wird nun keine mehr krachen..

Die Tour führte uns heute zuerst an der Elbe in Richtung Mündung, denn wir wollten mit einer Fähre über die Elbe setzen. Der Weg war super flach und auf der einen Seite begrenzte der Deich die Sicht und auf der anderen Seite eröffnete sich das unendliche weite Land. Auf dem Deich grasten Schafherden unbegrenzt vor sich hin und ließen sich kaum aus der Ruhe bringen. Nach etwas mehr als 30 km sahen wir auch schon die Fähre ankommen, so dass wir uns beeilten dort hinzukommen. Hundert Meter vor dem Ziel standen wir aber vor einer hochgefahrenen Brücke und keine Mensch weit und breit, der die Brücke bedient. Uns blieb nichts anderes übrig, als zur nächsten Brücke zu radeln, was einen Umweg von 12 km bedeutete. Die Überfahrt dauerte dann fast 30 min. so breit ist die Elbe dort. Landschaftlich erinnerte es eher an den Bodensee, als an einen Fluss.

In Schleswig-Holstein angekommen war alles mindestens genauso flach, nur viel weitläufiger und ein enormer Zuwachs an Windrädern war zu vernehmen. Die Reethäuser wurden hier schon zum Standard und sahen sehr nobel aus. Zwischendurch überquerten wir auch noch den Nordsee-Ostsee-Kanal, der in etwas so breit war, wie der Rhein bei Breisach.

Am Nachmittag sahen wir zu, dass wir so schnell wie möglich, unser Ziel erreichen, denn schwere Gewitterwolken zogen auf, aber wir schaften es wieder trocken anzukommen.

 

Iris & Alfred